22 Sep

– Was macht VW?

Der VW-Konzern hat eine Rückrufaktion aller betroffenen Fahrzeuge mittlerweile bestätigt. Die Kunden werden in einem ersten Schritt informiert, dass das Abgasverhalten ihres Fahrzeugs in Kürze nachgebessert wird. Alle betroffenen Konzernmarken schalten nationale Internetseiten, auf denen sich Kunden über den aktuellen Stand der Dinge fortlaufend informieren können.

Laut Aussagen von VW-Chef Matthias Müller soll die Aktion im Jänner 2016 starten und je nach Umfang der durchzuführenden Arbeiten bis Ende 2016 andauern. Laut VW wird für die meisten Motoren ein Update der Software genügen. Die Arbeiten an den betroffenen Fahrzeugen sollen circa zwischen 30 und 60 Minuten dauern.

So sieht der Fahrplan für die Rückrufe aus:

  • Jänner: Beginn der Umrüstung der 2.0-Liter-Motoren mittels Software-Update
  • Jahresmitte: Umrüstung für 1.2-Liter-Motoren, voraussichtlich ebenfalls durch ein Software-Update
  • 4. Quartal: Rückruf der 1,6-Liter-Motoren. Zusätzlich zum Software-Update ist auch der Einbau von Strömungstransformatoren notwendig

Wie VW die technischen Maßnahmen umsetzt, wird im Video gezeigt

Die Aktion wird laut VW für den Kunden kostenfrei sein. Auf Wunsch wird eine angemessene Ersatzmobilität kostenfrei angeboten. Die Volkswagen AG verzichtet darüber hinaus ausdrücklich bis zum 31. Dezember 2016 auf die Erhebung der Verjährungseinrede im Hinblick auf etwaige Gewährleistungsansprüche/ Garantieansprüche wegen der in Fahrzeugen mit Motorentyp EA 189 eingebauten Software, sofern diese Ansprüche nicht bereits verjährt sind.